Stockholm – Geringere Umsätze in den eigentlich margenstarken Regionen Nordamerika und Europa sowie ein Rückgang der Lizenzeinnahmen hatten den schwedischen Netzwerkausrüster im 1. Halbjahr belastet und das Wachstum in den meisten anderen Regionen zunichte gemacht. Insgesamt gingen die Umsätze im Berichtszeitraum um 8 % auf 102,00 Mrd. SEK zurück. Das Ebit musste auf 7,4 (12,3) Mrd. SEK korrigieren und auch nach Steuern stand ein geringerer Gewinn von 5,0 (8,8) Mrd. SEK in der Bilanz.
„Da die Auswirkungen in den kommenden Quartalen zunehmen, werden wir weiterhin interne Maßnahmen und Preisanpassungen verfolgen, um den Effekt auszugleichen“, gab CEO Borje Ekholm an. Ericsson rechnet im 3. Quartal zudem mit einem gewissen Druck auf die Marge im Netzwerkgeschäft, was auf ein höheres Volumen bei Projekten zum Netzausbau zurückzuführen ist.
Trotz der der derzeit herausfordernden Marktlage bleibt Ericsson langfristig eine gute Halteposition; (B+).