Amsterdam – Der niederländische Medizintechnikkonzern hat im 3. Quartal seinen Umsatz überraschend auf 4,39 (4,30) Mrd. € gesteigert. Höhere Aufwendungen drückten das operative Ergebnis indes auf 165 (330) Mio. €. Der Nettogewinn brach jedoch unter anderem aufgrund der operativen Entwicklung und eines niedrigeren Finanzergebnisses auf 28 (187) Mio. € ein. Für 2026 rechnet der Vorstand weiterhin mit einem vergleichbaren Umsatzwachstum von 3,0 bis 4,5 %, nach 17,8 Mrd. € in 2025.
Zudem ist der Konzern weiterhin bestrebt, den Rückruf von Schlaf- und Beatmungsmasken hinter sich zu lassen. Die Tochtergesellschaft Respironics hat jüngst eine Vereinbarung mit dem US-Justizministerium getroffen. Damit sollen frühere straf- und zivilrechtliche Untersuchungen im Zusammenhang mit Produktrückrufen in der Sparte beigelegt werden. Die Unternehmenskammer des Berufungsgerichts Amsterdam hat zudem im 3. Quartal Anträge von Investoren auf weitere Untersuchungen in dieser Angelegenheit abgewiesen, teilte der Konzern mit.
Philips scheint die Probleme mit den Beatmungsmasken langsam aber sicher hinter sich zu lassen. Die Aktie ist jedoch nur etwas für mutige Anleger; (B).