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General Motors einigt sich auf Entschädigung

New York – Der US-Autobauer hat sich mit dem koreanischen Elektronikkonzern LG wegen Problemen bei dessen gelieferten Batterien auf eine Milliardenentschädigung geeinigt. LG komme damit für Kosten rd. um den Rückruf brandgefährdeter Elektroautos vom Typ Chevrolet Bolt EV und dessen SUV-Version wegen Herstellungsfehlern auf. Im 3. Quartal werde GM einen Sonderertrag von 1,9 Mrd. $ ausweisen. Erst im August hatten die Amerikaner mitgeteilt, dass das Debakel um die Feuergefahr bei den Elektroautos den Autobauer weiteres Geld kosten werde und nun alle sogenannten Bolt-EV-Fahrzeuge zurückgerufen werden müssten, auch die neuesten Jahrgänge. Dabei geht es um insgesamt 142.000 Autos. Der Großteil der betroffenen Fahrzeuge wurde in den USA verkauft, der Rest in Kanada. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte Besitzer wiederholt gewarnt, die Autos wegen des Risikos von Batteriebränden nicht in Garagen oder in der Nähe von Häusern abzustellen. Der erste Rückruf wegen des Problems stammte bereits aus dem November 2020.

Die Entschädigungszahlungen dürften die Aufholjagd von General Motors weiterhin nicht stoppen. Wer bereits einige Stücke sein Eigen nennen kann, fährt hier entsprechend weiter mit; (B+). 

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