Brüssel – Der belgisch-französische Chemiekonzern bekommt die derzeit angespannte Lage im Nahen Osten vor allem durch höhere Rohstoffkosten zu spüren. Zudem betreibt der Konzern einen Produktionsstandort in Saudi-Arabien, der seit Mitte März den Betrieb vorübergehend eingestellt hat. „Diese Auswirkung auf das 2. Quartal wird noch bewertet und wird davon abhängen, wann der Betrieb der Anlage wieder aufgenommen wird“, hieß es vom Management rund um den Vorstandsvorsitzenden Philippe Kehren.
In den ersten 3 Monaten musste der Anbieter von Spezialchemikalien und Hochleistungswerkstoffen einen um 11,1 % auf 997 Mio. € verringerten Umsatz verbuchen. Das Ebitda fiel auf 219 (250) Mio. € zurück. Auch nach Steuern standen mit einem Gewinn von 76 Mio. € knapp 22,7 % weniger in der Bilanz. „Wir erwarten nicht, dass sich das operative Umfeld kurzfristig verbessert“, so Kehren weiter. Für das Gesamtjahr prognostiziert Solvay weiterhin ein bereinigtes Ebitda zwischen 770 und 850 (Vorjahr: 881) Mio. €.
Solvay findet nach wie vor keinen Boden. Hier bleibt man nach wie vor auf Abstand; (B).