Ersten Berechnungen zufolge steigerte der Hersteller von Verpackungen aus Glas, Spezialglas und Kunststoffen seinen Umsatz im 3. Quartal auf 605 (560) Mio. €. Die Umsatzentwicklung wurde vor allem durch den Geschäftsbereich Containment & Delivery Systems mit einer höheren Nachfrage nach Drug-Delivery-Devices positiv angeschoben. Der Abbau der Lagerbestände und eine schwächere Performance in den Bereichen Tubular Glass Europa und Moulded Glass bremste das bereinigte Ebitda auf 103 (106) Mio. € aus (Bericht voraussichtlich im Dezember).
Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2026 erwartet das Unternehmen ein stärkeres Schlussquartal mit weiterer Ergebnisverbesserung. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Centor-Verkaufs treibt Gerresheimer nun den Vollzug des Verkaufs des Primary-Packaging-Plastics-Geschäfts (PPP) voran. Die Vorbereitungen für den Vollzug schreiten gut voran. Daher wird aktuell der Abschluss der Transaktion bereits im 1. Quartal 2027 erwartet.
Nach den Problemen kommt Gerresheimer langsam aber sicher wieder auf die Beine. Auch der Kurs ist bereits wieder deutlich angesprungen. Die Aktie bleibt im Depot eingebucht; (B+).