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Gewinnmitnahmen

DAX dennoch weiter auf hohem Niveau

Neben Gewinnmitnahmen sorgte auch die angespannte Corona-Lage erneut für Zurückhaltung bei den Anlegern. Nach einer Rekordwoche, in welcher der DAX im Handelsverlauf einen Höchststand bei 14.804 Punkten markierte, endete etwas schwächer. Dennoch behauptete sich der dt. Leitindex zuletzt auf seinem hohen Niveau über 14.600 Zählern. Vor allem das bereits bekannte Thema Corona drängte sich erneut in den Vordergrund. Eine mögliche Rückkehr zum Lockdown drückte zuletzt die Stimmung der Börsianer. Auch die anhaltenden Probleme beim Impfen, zuletzt mit AstraZeneca, beendeten vorerst die Euphorie der vergangenen Woche. Auch von der Wall Street erhält der DAX zu Wochenbeginn gemischte Vorgaben. Während die Technologiebörse Nasdaq nach anfänglichen Verlusten den letzten Handelstag mit leichten Gewinnen beenden konnte, gab der S&P 500 etwas nach und schloss 0,1 % leichter. Und auch der Dow Jones büßte leicht auf 32.627 Zähler ein. 

Da die US-Notenbank Fed eine Lockerung der Kapital-Anforderungen für Geschäftsbanken zum Monatsende auslaufen lässt, gerieten zeitweise vor allem Bank-Aktien, wie Bank of America, Citigroup oder JPMorgan unter Druck. Die Lockerungen waren im vergangenen Jahr zur Bekämpfung der Pandemiefolgen beschlossen worden.

Nachdem der Chiphersteller Infineon im Februar seine Produktion im US-Bundestaat Texas, wegen eines schweren Wintersturms aussetzen musste, soll diese nun wieder hochgefahren werden. Aufgrund der Abschaltungen rechnet der Konzern mit Umsatzeinbußen im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, welche sich vor allem im 3. Quartal (bis Ende Juni) bemerkbar machen dürften.

Medienberichten zufolge ist der Kreditkartenanbieter Visa ins Visier des amerikanischen Justizministeriums geraten. Hintergrund sei der Verdacht möglicher Wettbewerbsverzerrung. Der Konzern soll Berichten zufolge Händler daran gehintert haben, Kartenzahlungen über günstigere Netzwerke abzuwickeln. 

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