Zürich – Aufgrund negativer Währungseffekte stieg der Umsatz der Aromen- und Duftstoffexperten im vergangenen Jahr lediglich um 0,8 % auf 7,47 Mrd. CHF. Organisch, also bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie Währungseinflüsse, stand hier unterdessen ein Plus von 5,1 % in der Bilanz. Das operative Ergebnis (Ebitda) sank um 0,8 % auf 1,75 Mrd. CHF. Der Überschuss verringerte sich indes um 1,7 % auf 1,07 Mrd. CHF. Die Aktionäre können sich dennoch auf eine Dividende von 72,00 (70,00) CHF je Aktie freuen.
Für das lfd. Geschäftsjahr nennt das Unternehmen jeweils keine konkrete Zielsetzung. Die mittelfristigen Ziele bleiben jedoch unverändert: Givaudan hatte im August für den neuen Fünfjahreszyklus von 2026 bis 2030 ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 4 bis 6 % pro Jahr in Aussicht gestellt. Hinzu kommt ein Wechsel an der Konzernspitze: Ab März übernimmt Christian Stammkoetter vom langjährigen Konzernchef Gilles Andrier, der das Amt des Verwaltungsratspräsidenten übernimmt. Givaudan hatte die Personalie zusammen mit der neuen Zielsetzung bereits im Sommer kommuniziert.
Die schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen kamen am Markt erwartunsggemäß nicht gut an. Der Givaudan-Kurs wurde deutlich nach unten gedrückt. Allerdings ist der Wert nach wie vor weit entfernt von Schnäppchenkursen; (B).