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Großjagd auf Zooplus

Milliardenschwerer Bieterkampf

Die Übernahmeschlacht bei dem Münchener Online-Tierbedarfshändler geht in die nächste Runde. Im Bieterkampf hat der Finanzinvestor Hellman & Friedman seine Offerte noch einmal um fast ein Fünftel erhöht.

 

„Um die anhaltenden Spekulationen über andere, jedoch noch ungewisse indikative Angebote Dritter zu beenden“, stockt Hellman & Friedmann sein Angebot deutlich von bislang 390 € in bar auf 460 € je Aktie auf. Mit der Offerte werden die Aktien des Onlinehändlers für Tierbedarf insgesamt mit knapp 3,3 Mrd. € bewertet.

Bekanntlich haben auch die Finanzinvestoren EQT und KKR Interesse an dem Zoohändler bekundet, ihr Angebot soll dem Vernehmen nach deutlich über der 1. Offerte von Hellman & Friedman gelegen haben. Die Zooplus-Führung hat sich jetzt einmal mehr hinter den US-Investor gestellt.

Außer dem höheren Gebot ändert sich an den Plänen für die Übernahme nichts. Hellman & Friedman will demnach mindestens 50 % plus eine Aktie übernehmen. Für rund 17 % der Anteile sollen Investoren bereits ihre Zusage erteilt haben, darunter Vorstandsmitglieder und der langjährige Großaktionär Maxburg Beteiligungen. Zu gegebener Zeit will Hellman & Friedman das Unternehmen dann auch von der Börse nehmen.

Die Übernahmejagd bei Zooplus kommt in die heiße Phase, ein guter Zeitpunkt, um Kursgewinne zu realisieren und damit Rückschlagsrisiken zu vermeiden; (B+).

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