Die Hamborner Reit hat im 1. Halbjahr aufgrund von getätigten Immobilienverkäufen einen leichten Rückgang bei den Mieterlösen sowie beim operativen Ergebnis verzeichnet. Zwischen Januar und Juni gaben die Erlöse aus Mieten und Pachten leicht auf 45,1 (45,7) Mio. € nach. Auf vergleichbarer Basis (Like-for-like) stiegen die Mieteinnahmen des Gewerbeimmobilienspezialisten jedoch dank vertraglich festgelegter, inflationsbedingter Mietanpassungen. Auch das FFO (Funds from Operations) verlor leicht auf 23,8 (24,9) Mio. €. Ursächlich für den Ergebnisrückgang waren neben den verringerten Mieterlösen auch höhere Kosten für Instandhaltung, Verwaltung, Personal und Finanzierung. Unterm Strich rutschte der Konzern mit –13,7 Mio. € zudem in die roten Zahlen. Im Vorjahreszeitraum stand hier noch ein Gewinn in Höhe von 6,5 Mio. € in den Büchern.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die Gesellschaft weiterhin mit Erlösen aus Mieten und Pachten in einer Spanne von 87,5 bis 89,5 Mio. €, nach 90,3 Mio. € in 2025. Das operative Ergebnis (FFO) soll sich wie zuvor prognostiziert zwischen 38,0 und 42,0 (48,6) Mio. € bewegen.
Derzeit gibt es spannendere Immobilien-Investments; (B).