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Heidelberger Druck spürt schwache Konjunktur

Bei dem Maschinenbauer machte sich in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2023/24 (per Ende März) die schwache Konjunktur bemerkbar. Heidelberger Druck musste sinkende Aufträge verbuchen. Nachdem das 1. Halbjahr noch eine solide Nachfrage verbuchte, gingen die Bestellungen im Q3 deutlich zurück, teilte das Unternehmen mit. Kunden hielten sich mit Investitionen zurück und warten auf u.a. auf sinkende Zinsen und auf Innovationen von der Branchenmesse drupa, welche im Mai beginnt. Auf 9-Monatssicht setzte der Auftragseingang daher um 9 % auf 1,69 Mrd. € zurück und auch der Orderbestand landete damit mit 786 (995) Mio. € unter dem Vorjahreswert. Die Erlöse hielten sich mit 1,69 (1,73) Mrd. € weiterhin auf hohem Niveau. Bereinigt um negative Währungseffekte stagnierte der Umsatz auf Vorjahresniveau. Das bereinigte Ebitda legte derweil von 125 Mio. € auf 135 Mio. € zu. Nach Steuern stand mit 34 Mio. € indes weniger in den Büchern. Im Vorjahr erwirtschaftete Heidelberger Druck hier noch 54 Mio. €. 

Die Ziele für das Gesamtjahr hat der Vorstand nochmals bestätigt und stellt für das Gesamtjahr bei den Erlösen sowie der bereinigten Ebitda-Marge das Vorjahresniveau in Aussicht. In 2022/23 setzte der Konzern 2,44 Mrd. € um und erreichte eine bereinigte Marge von 7,2 %. 

Die Investitionszurückhaltung der Kunden macht Heiderlberger Druck zu schaffen. Hier setzt man auf eine langfristige Erholung; (B+).