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Höhere Kosten bremsen Procter & Gamble

New York – Höhere Rohstoff- und Frachtkosten haben den US-Konsumgütergigant Procter & Gamble zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres belastet. Der Nettogewinn sank daher im 1. Quartal (per Ende September) um 4 % auf rund 4,1 Mrd. $. Dagegen stiegen die Erlöse um 5 % auf 20,3 Mrd. $. Organisch, also bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe, nahmen die Umsätze um 4 % zu. Dabei erzielte Procter & Gamble ein Mengenwachstum von zwei Prozent, höhere Preise trugen 1 % zum Umsatzplus bei. 

Die Prognose bekräftigte das Management und erwartet einen organischen Umsatzanstieg von 2 bis 4 %, von 76,1 Mrd. $ 2020/21. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll von 5,66 $ um 3 bis 6 % steigen. Dabei werden höhere Kosten für Rohstoffe und Logistik das Wachstum stärker bremsen als zunächst prognostiziert. Die Belastungen bezifferte Procter & Gamble nun auf insgesamt 2,3 Mrd. $, nach zuvor erwarteten rund 1,9 Mrd. $ nach Steuern. Beim Ergebnis je Aktie geht das Unternehmen von Belastungen von 0,90 $ aus nach zuvor geschätzten 0,70 $.

P&G bleibt dennoch vorerst im Depot eingelagert; (B+). 

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