New York – Eine robuste PC-Nachfrage hat dem US-Konzern zu einem überraschend starken Quartalsergebnis verholfen. Zum Auftakt des Geschäftsjahres stieg der Umsatz den Angaben zufolge um 6,9 % auf 14,4 Mrd. $. Der Sparte Personal Systems habe der wachsende Bedarf an für den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) optimierten Laptops und Desktops Rückenwind gegeben, erläuterte Interimschef Bruce Broussard. Dieser Geschäftsbereich wuchs um überdurchschnittliche 11 % auf 10,25 Mrd. $. Nach Steuern erzielte HP einen Gewinn von 545 (565) Mio. $.
Wegen steigender Speicherchip-Preise äußerte sich der Computerhersteller dennoch zurückhaltend zu den Aussichten für das verbleibende Geschäftsjahr. Die Ergebnisse würden voraussichtlich am unteren Ende der angepeilten Spanne liegen, so Finanzchefin Karen Parkhill. Demnach rechnet der Konzern für 2026 mit einem bereinigten Reingewinn von 2,90 bis 3,20 (2,65) $ je Aktie.
Wegen des Baubooms bei KI-Rechenzentren sind Speicherchips weltweit knapp. Dies treibt die Preise für Arbeitsspeicher und SSDs in die Höhe. HP hatte deswegen im November vor schrumpfenden Margen gewarnt.
HP kommt charttechnisch nach wie vor nicht wirklich voran. So lange sich hier kein nachhaltiger Turnaround zeigt, bleiben Investoren weiter an der Seitenlinie; (B).