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Ein Auf und Ab

Keine klare Richtung

Der dt. Leitindex findet derzeit keine klare Richtung – es ist ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem anfänglichen Kurseinbruch auf 13.673 Punkte, konnte der DAX in der Spitze auf über 13.880 Zähler und damit zwischenzeitig sogar ins Plus drehen. Insgesamt überwogen jedoch die Sorgen und den Großteil des Tages hielt sich der DAX im Minus-Bereich. Die wachsenden Inflations- und Zinsängste können die Börsianer nicht so leicht abschütteln. Und auch der Vesuch von Fed-Chef Jerome Powell, die Gemüter zu beruhigen, fand wenig Anklang. 

Der PC-Hersteller Dell profitierte im abgelaufenen Quartal vom anhaltenden Trend zum Homeoffice. Viele Verbraucher, aber auch Unternehmen statteten sich mit neuen Notebooks und anderer Computertechnik aus. Der Nettogewinn legte im vergangenen Quartal auf 1,2 Mrd. $ zu. Im Vergleichszeitraum erwirtschaftete der Konzern 408 Mio. $. 

Nachdem die Pandemie den Appartement-Vermittler Airbnb tief in die roten Zahlen drückte, erwartet der Konzern für 2021 eine deutliche Erholung. Grund für den Optimismus seien die Fortschritte bei den Coronaimpfungen, hieß es von Unternehmensseite. 2020 machte Airbnb insgesamt einen Verlust von –4,6 Mrd. $. 

Für Freude bei den Anlegern sorgten die Zahlen des DAX-Konzerns Dt. Telekom. Im Geschäftsjahr 2020 knackte der Telekommunikationsanbieter erstmals ide Umsatzmarke von 100 Mrd. €. Dank der Übernahme von Sprint durch die US-Tochter T-Mobile kletterten die Erlöse um 25,4 % auf 101 Mrd. €.

Nach einem pandemiebedingt schwachen Geschäftsjahr 2020 will BASF 2021 wieder deutlich wachsen. Der Chemiekonzern peilt einen Umsatz zwischen 61 und 64 MRd. € sowie ein operatives Ergebnis von 4,1–5,0 Mrd. € an. Wie der Konzern mitteilte bleiben die Unsicherheiten jedoch weiterhin "außergewöhnlich hoch", solange die Coronamaßnahmen anhalten.

Medienberichten zufolge will die Commerzbank die Negativzinsen der EZB in einem größeren Umfang an ihre Firmenkunden weiterreichen. "Wir werden unsere Regeln nochmal verschärfen müssen und Freibeträge in einigen Fällen senken", so Firmenkundenvorstand Michael Kotzbauer. 

Der Fleischersatz-Hersteller Beyond Meat sorgte zuletzt mit einer Partnerschaft mit dem Fast Food Riesen McDonald's für gute Laune bei den Anlegern. Drei Jahre versorgt der Spezialist McDonald's mit veganen Burger-Patties. Zudem gibt es auch Kooperationen mit Yum! Brands, dem Mutterkonzern von Taco Bell, KFC und Pizza Hut. Damit rückte der coronabdeingte Verlust im Weihnachtsquartal in den Hintergrund.    

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