Steigende Immobilienpreise in Deutschland sorgten bei LEG Immobilien für leichten Rückenwind. Zudem verbuchte der Konzern in den ersten 6 Monaten ein besseres Bewertungsergebnis, wohingegen sich der Transaktionsmarkt verhalten entwickele. Das Unternehmen profitierte im Halbjahr von gestiegenen Mieten und einem geringem Leerstand. Die Nettokaltmiete stieg auf 473,4 (457,8) Mio. €, während das FFO I (Funds from Operations) auf 230,5 (241,2) Mio. € nachgab. Grund für den Rückgang waren gestiegene Investitionen. Die für das Unternehmen wichtige Kennziffer AFFO, der Mittelzufluss, sank auf 110,5 (126,6) Mio. €. Der AFFO (Adjusted Funds from Operations) berücksichtigt ausgehend vom FFO I (nach nicht beherrschenden Anteilen) wiederkehrende Capex-Maßnahmen (Capex (recurring)).
Für das Geschäftsjahr 2026 hatte der Konzern bereits ein weiteres Ergebniswachstum angekündigt. Der bereinigte Mittelzufluss (AFFO) soll in einer Bandbreite von 220 bis 240 Mio. € liegen. In 2025 erreichte die Kennziffer 220,5 Mio. €.
Bei LEG Immobilien brauchen Anleger derzeit Durchhaltevermögen. Dieses sollte sich langfristig auszahlen; (B+).