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Kein Urteil bei Johnson & Johnson

New York – Im jüngsten Prozess um mutmaßlich asbestverseuchtes Babypuder des Konsumgüterriesen sind die Geschworenen zu keinem Urteil gekommen. Damit könnte der Fall bald neu verhandelt werden. Wegen des Puders sieht sich J&J in den USA mit über 50.000 Klagen konfrontiert. Bei den Klägern soll das Talkumpuder Krebs verursacht haben. Zuletzt lagen die Verfahren für zwei Jahre auf Eis, weil der Konzern versucht hatte, durch eine Übertragung der Haftung auf eine neu gegründete Gesellschaft im Rahmen eines Konkursverfahrens, diese vollständig beizulegen. Die Gerichte lehnten jedoch zwei Insolvenzanträge ab und die Verfahren wurden im vergangenen Jahr wieder aufgenommen. Konzernangaben zufolge will J&J mit einem dritten Insolvenzantrag die Verfahren endgültig beilegen.

Auch wenn die Klagen in den USA ärgerlich sind, langfristig ist J&J solide aufgestellt. Dabeibleiben; (B+).