Paris – Der weltweit wachsende Ausbau von KI-Rechenzentren hat den Technologiekonzern weiter beflügelt. Insgesamt kam im 1. Halbjahr ein Umsatz von rund 21,2 Mrd. € zusammen, das war ein Plus von 9,8 %. Aus eigener Kraft, also ohne Währungs- und Portfolioeffekte, lag das Wachstum sogar bei 14 %. Das Ebita verbesserte sich im Berichtszeitraum um 16,6 % auf 4,1 Mrd. €. Unter dem Strich erzielte der Konzern mit rd. 2,5 Mrd. € einen um gut 30 % höheren Gewinn.
Die Franzosen erhöhten nun ihre Ziele und peilen für 2026 ein Umsatzplus aus eigener Kraft von 10 bis 13 % an. Bisher hatte der Konzern hier ein Wachstum von lediglich bis zu 10 % in Aussicht gestellt. Das bereinigte Ebita soll jetzt organisch um 14 bis 19 % zulegen, an beiden Enden der Spanne jeweils vier Prozentpunkte mehr als bisher angepeilt. Unterdessen hat der Konzern ein Übernahmeangebot für die Shelly Group ausgegeben (s.S.29).
Nach den Gewinnmitnahmen lässt man den Restbestand bei Schneider Electric in aller Ruhe weiterlaufen; (B+).