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Kion sieht rot

Bereits im September hatte der Gabelstapler-Hersteller die Börsen mit seiner Gewinnwarnung geschockt. Inzwischen wurde auch das Zahlenwerk für das 3. Quartal veröffentlicht. Immerhin konnten die Erlöse um 5,5 % auf 2,7 Mrd. € ausgebaut werden. Aber Kostensteigerungen, Störungen in den Lieferketten usw. belasteten das Ergebnis und drückten das Ebit mit –101,1 (+229) Mio. € in die Verlustzone. Unterm Strich kommt Kion auf einen Verlust von –93 (+140) Mio. €.

„Im unverändert volatilen Marktumfeld hat die Kion Group ihre Maßnahmen zur Kostenreduktion sowie zur Verbesserung ihrer Projektmanagement-Prozesse zusätzlich intensiviert“, erklärte Konzernchef Rob Smith. Dazu gehört auch die Risikominderung bei allen Projektverträgen durch Preisanpassungsklauseln und eine Verbesserung der Beschaffungsprozesse.

Für Kion kam es knüppeldick. Auf dem aktuellen Kursniveau setzt man bei dem MDAX-Wert spekulativ auf die Gegenbewegung. Mit einem seinem Börsenwert sowie einem KBV von gerade einmal 0,56 erscheint dies durchaus berechtigt; (A–).