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KWS Saat bringt Saat aus

Dank der hohen Nachfrage nach Maissaat in Südamerika ist der Saatguthersteller gut in das neue Geschäftsjahr 2021/22 (30.09.) gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um knapp 20 % auf 221 Mio. €. Anders als vor einem Jahr belasteten negative Wechselkurseffekte dieses Mal nur leicht. Vor Zinsen und Steuern fiel wie zum Jahresstart üblich ein Verlust an, und zwar in Höhe von –42,1 Mio. € nach –50,5 Millionen Euro vor einem Jahr. Unter dem Strich verbesserte sich das Minus des SDAX-Unternehmens um rund 10 % auf 43,3 Mio. €. Der Grund für den Verlust: Die Kernmärkte des Unternehmens liegen auf der Nordhalbkugel und die wesentlichen Umsatztreiber Mais- und Zuckerrübensaat werden erst im Frühjahr ausgebracht. Auf Jahressicht rechnet KWS nach wie vor mit einem Umsatzwachstum von 5 bis 7 % sowie mit einer Ebit-Marge von 10 %.

Der Agrarboom spielt KWS Saat in die Karten; (A–).

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