Die Branchenkrise hat dem Spezialchemiekonzern in 2025 einen höheren Verlust eingebrockt. Der Preisdruck aus Asien, sowie die anhaltend schwache Nachfrage sorgten für einen Umsatzrückgang auf 5,67 (6,37) Mrd. €. Das Ebitda sank auf 492 (538) Mio. € und unterm Strich rutschte Lanxess mit –577 (–177) Mio. € tiefer in die roten Zahlen. Hier machte sich jedoch auch der Verkauf einer Geschäftseinheit zusätzlich negativ bemerkbar.
Um dem Gewinneinbruch zu begegnen plant der Konzern den weiteren Abbau von Stellen. Konkret sollen weitere 550 Stellen wegfallen – rund zwei Drittel davon in Deutschland. Mit den neuen Maßnahmen sollen bis Ende 2028 weitere rund 100 Mio. € pro Jahr dauerhaft eingespart werden. Für das laufende Jahr 2026 stellte der Vorstand ein Ebitda zwischen 450 und 550
Mio. € in Aussicht, allerdings rechnet das Management rund um CEO Matthias Zachert erst im 2. Halbjahr mit positiven Impulsen.
Lanxess weitet das Sparprogramm aus – ein erster richtiger Schritt. Nun muss sich das Programm noch auszahlen, solange bleibt man an Bord; (B+).