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Merck winkt EU-Zulassung

Frankfurt – Merck KGaA kann sich Hoffnung auf eine Zulassung seines Krebsmedikaments Tepotinib auch in der Europäischen Union (EU) machen. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) empfahl das Mittel mit dem Markennahmen Tepmetko für die Zulassung zur Behandelung einer bestimmten Form von Lungenkrebs, wie die Behörde mitteilte. 
Die finale Entscheidung der EU-Kommission steht noch aus. Zwar muss diese der Empfehlung der CHMP-Experten nicht folgen, doch tut sie es üblicherweise. Damit könnten mit dem Medikament auch in Europa Patienten behandelt werden, die an einem metastasierenden Bronchialkarzinom leiden und deren Tumor eine als Exon 14 Skipping bezeichnete genetische Veränderung aufweist. 
Tepmetko gehört zu den wichtigsten Hoffnungsträgern des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns. Das Mittel ist bereits seit dem Frühjahr in den USA zugelassen. Die Vorteile von Tepmetko lägen in der objektiven Ansprechrate und der Dauer des Ansprechens, begründete das CHMP-Gremium seine Empfehlung.

Merck ist nach wie vor eine spannende Investmentoption; (A–).