New York – In dem Prozess um die Gefahren sozialer Medien für Kinder hat sich der Facebook-Mutterkonzern mit den klagenden US-Bundesstaaten auf einen Vergleich geeinigt. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, zahlt der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern bis zu 16,68 Mrd. $ an die Staaten. Zudem verpflichtet sich Meta zu landesweiten Änderungen für jugendliche Nutzer, darunter standardmäßige tägliche Zeitlimits und nächtliche Zugangssperren.
Mit dem Vergleich entgeht das Unternehmen einem vielbeachteten Prozess. In dem zugrundeliegenden Verfahren vor einem Bundesgericht in Kalifornien hatten 29 Bundesstaaten Meta vorgeworfen, seine sozialen Netzwerke gezielt so gestaltet zu haben, dass sie Minderjährige abhängig machen. Zudem habe der Konzern Verbraucher über die Sicherheit seiner Plattformen getäuscht und unrechtmäßig persönliche Daten von Kindern gesammelt, um damit KI-Modelle zu trainieren. Meta wies die Vorwürfe im Rahmen der Einigung erneut zurück und erklärte zugleich, sich für den Schutz von Kindern auf seinen Plattformen einzusetzen.
Der Vergleich dürfte für Meta die “beste” Variante gewesen zu sein, um einen langwierigen und womöglich noch teureren Prozess zu vermeiden. Nach den Gewinnmitnahmen lässt man die Aktie dennoch vorerst im Depot; (B).