Paris – Um Kosten zu reduzieren plant der Reifenhersteller den Abbau von Stellen in seinem Heimatmarkt Frankreich. Das Unternehmen teilte mit, dass über einen Zeitraum von drei Jahren bis zu 1.500 Positionen wegfallen könnten. „In einem globalen Umfeld, das von scharfem internationalen Wettbewerb und erhöhten makroökonomischen und geopolitischen Spannungen geprägt ist, setzt die Michelin-Gruppe ihre Bemühungen fort, ihre Leistung nachhaltig zu verbessern“, hieß es vom Management.
Im April hatte Michelin mitgeteilt, dass der Nahostkonflikt Unsicherheit über die weltweite Nachfrage schaffe. Er erhöhe das Risiko von Unterbrechungen bei der Rohstoffversorgung und lasse die Beschaffungskosten steigen.
Der Automobilsektor hat es in diesem Jahr alles andere als leicht. Auch Michelin kämpft mit einer angespannten Auftrags- und Marktlage. Hier bleibt man zunächst am Seitenrand geparkt; (B).