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Neues vom heimischen Börsenparkett

In den USA hat die Berichtssaison inzwischen beinahe ihren Zenit erreicht – hier stehen vor allem die Ergebnisse der Tech-Riesen auf dem Plan. Hierzulande kommt sie aber auch langsam aber sicher in Schwung. Zuletzt stellten vor allem Unternehmen aus der 2. und 3. Börsenreihe ihre Quartalszahlen oder auch noch die Berichte für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. 

ASTA Energy Solutions mit Gewinnplus; (A–):

Dank einer starken Nachfrage in den Kernmärkten hat der Kupferspezialist das Geschäftsjahr 2025 mit einem Erlöseplus von 8,3 % auf 695,8 Mio. € beendet. Das bereinigte Ebitda legte dabei um 36,9 % auf 48,6 Mio. € zu. Auf die Aktionäre entfiel ein Gewinn in Höhe von 24,8 (3,1) Mio. €. Für 2026 bleibt das Management optimistisch und avisiert Erlöse von über 790 Mio. €. Das bereinigte Ebitda soll sich dabei zwischen 55 und 59 Mio. € einfinden.  

BB Biotech dämmt Verlust ein; (B+):

In den ersten 3 Monaten musste der Biotech-Investor zwar ein negatives Periodenergebnis verbuchen, dank der getätigten 11 Neuinvestitionen fiel der Verlust jedoch geringer aus als im Vorjahr. Nichtsdestotrotz machten sich negative Währungseffekte und das volatile Börsenumfeld bemerkbar. Letztlich konnte das Minus beim Nettoergebnis auf –21,4 (–240,9) Mio. CHF deutlich reduziert werden. 

DEAG sieht weiter rot; (B):

Ein deutlicher Anstieg der Ticketverkäufe für Konzerte und Events hat dem in Hamburg gelisteten Konzertveranstalter im vergangenen Jahr einen Umsatzanstieg auf 489,97 (369,75) Mio. € beschert. Das Ebitda fuhr auf 32,1 
Mio. € vor, nach 14,4 Mio. € im Vergleichszeitraum. Nach Steuern entfiel auf die Aktionäre dennoch weiterhin ein Verlust in Höhe von –3,2 (–13,7) Mio. €. Für das laufende Jahr wird mit Erlösen von über 400 Mio. € gerechnet. 

Südzucker belastet; (B–):

Ersten Berechnungen zufolge haben u.a. außerordentliche Abschreibungen auf das Anlagevermögen die Ergebnisse des Zuckerkonzerns im Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende Februar) gen Süden gedrückt. Während der Umsatz auf 8,4 (9,7) Mrd. € nachgab, sackte das Ebitda von 723 auf 535 Mio. € ab (Bericht: 21. Mai). Für das laufende Geschäftsjahr avisiert der Vorstand Erlöse leicht unter dem Vorjahresniveau. Das Ebitda soll sich zwischen 480 und 680 
Mio. € einfinden.     

Friwo meldet Licht und Schatten; (B+):

Der Hersteller von Power-Supply-Lösungen musste in 2025 einen Umsatzrückgang auf 77,4 (93,0) Mio. € verzeichnen. Stark gesunkene Herstellungskosten sowie Effizienzsteigerungen aufgrund eines verbesserten Produktmixes schoben das Ebit mit 0,1 (–3,6) Mio. € in die schwarzen Zahlen. Auch nach Steuern schaffte der Konzern mit 13,9 Mio. € den Turnaround. Im Vorjahreszeitraum musste das Unternehmen hier noch einen Verlust von –6,2 Mio. € verzeichnen. Für 2026 wird angesichts der anhaltenden Unsicherheiten mit einer verhaltenen bis stabilen Entwicklung gerechnet. Beim Umsatz werden 67 bis 77 Mio. € in Aussicht gestellt.