Effecten-Spiegel-Nachrichten-kompakt-schmuck-uhr
@GettyImages

Neues von der Heimatbörse

Der Krieg zwischen den USA und dem Iran und die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen haben einige deutsche Unternehmen nun doch dazu veranlasse, die Ziele für das laufende Jahr anzupassen. Zudem will das SDAX-Unternehmen W&W das Börsensegment wechseln, wodurch ein Ausscheiden aus dem SDAX einher gehen wird. 

WashTec bekräftigt Langfristziele; (A–):

Nach der zuletzt bekannt gegebenen Anpassung des Ausblicks für das Geschäftsjahr 2026 bestätigte der Vorstand nochmals die mittel- und langfristigen Ziele (vgl. ES 38/26). Der Waschanlagenhersteller strebt eine Ebit-Marge von 12 bis 14 % im Zeitraum 2028/29 an. Der angepasste Ausblick für 2026 spiegelt in erster Linie kurzfristige Entwicklungen und eine Verzögerung bei den Effizienzprogrammen wider.

Bike24 korrigiert Ausblick; (B):

Da sich die Nachfrage auch in den Monaten Juli und August weiter positiv entwickelte, blickt das Management des Fahrradhändlers umsatzseitig positiver auf das laufende Geschäftsjahr. Für 2026 werden nun Erlöse zwischen 345 und 360 (bisher: 318–332) Mio. € in Aussicht gestellt. In Folge gestiegener Kosten aufgrund der laufenden Internationalisierung und des Produktmixes wird beim bereinigten Ebitda jedoch nur noch mit 16 bis 18 Mio. € gerechnet. Zuvor wurde eine Spanne von 16 bis 20 Mio. € anvisiert. 

Wüstenrot & Württembergische planen Wechsel; (B):

Der Finanzdienstleister und Versicherer will seine Aktien in Zukunft im regulierten Markt der Frankfurter Börse notieren. Der Wechsel soll zum 6. Oktober wirksam werden, womit das Unternehmen auch aus dem SDAX ausscheiden wird. Den daraus resultierenden positiven Kosteneffekt will das Management an die Anteilseigner weitergeben. Für 2026 soll daher die Dividende auf 0,75 (0,65) € je Aktie angehoben werden.  

BayWa auf Zielgeraden; (D):

Die Zeichner einer 100 Mio. € schweren Hybridanleihe werden, nach einer neuen Sanierungsvereinbarung, nur noch 2 % ihres gezeichneten Kapitals zurückerhalten. Auf die Zinsen müssen sie vollständig verzichten – eigentlich sollte die vor drei Jahren begebene Anleihe mit 7,75 % verzinst werden. Der zweite Anlauf zur finanziellen Restrukturierung ist damit auf der Zielgeraden. 267 der 268 Gläubiger hätten dem im Sanierungsplan vorgesehenen Verzicht auf rund 1,5 Mrd. € bereits grundsätzlich zugestimmt, die Einigung mit dem letzten Partner gilt als Formsache. Das bisherige Sanierungskonzept war gescheitert, weil die Geschäfte der Wind- und Solarpark-Tochter BayWa r.e. schlechter liefen als geplant und ein Verkauf daher nicht zum gewünschten Preis möglich war.

Bijou Brigitte hebt Ausblick an; (B+):

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Rechtsstreits blickt der Vorstand des Modeschmuckkonzerns zuversichtlicher auf das laufende Jahr. Vor Ertragssteuern avisiert das Management nun ein Ergebnis zwischen 30 und 40 Mio. €. Zuvor wurden 25 bis 35 Mio. € in Aussicht gestellt, nach 34,7 Mio. € in 2025.