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Neuigkeiten von der Heimatbörse

An den Börsen herrscht nur kurz Ruhe – nachdem die Berichtssaison für das abgelaufene Geschäftsjahr mehr oder weniger gelaufen ist, stehen bereits die ersten Quartalszahlen an. Während einige Unternehmen noch ihre Berichte vorstellen und einen ersten Ausblick auf das laufende Jahr geben, haben andere bereits vorläufige Zahlen für das Q1 präsentiert. 

Delticom hält Dividende stabil; (B):

In 2025 setzte der Reifenhändler 484 (482) Mio. € um. Abschreibungen im 1. Halbjahr sowie negative Währungseffekte drückten das operative Ebitda auf 20,1 (22,7) Mio. €. Unterm Strich stand mit 4,1 (4,0) Mio. € dennoch etwas mehr in den Büchern. Der HV am 7. Juli soll erneut eine Dividende von 0,12 € je Aktie vorgeschlagen werden. Für 2026 wird mit einem Umsatz von 480 bis 520 Mio. € sowie einem operativen Ebitda zwischen 19 und 24 Mio. € gerechnet.  

Wüstenrot & Württembergische besser; (B):

Dank geringerer Unwetterbelastungen schnitt der Versicherer in 2025 besser ab. Das Neugeschäftsvolumen kletterte auf 16,5 (15,7) Mrd. € und der Nettogewinn sprang auf 121 (35) Mio. € an. Trotz des deutlichen Gewinnanstiegs sollen die Aktionäre auf der HV am 13. Mai „nur“ eine stabile Dividende von 0,65 € je Aktie erhalten. Für das laufende Jahr avisiert das Management einen Gewinn von 120 bis 150 Mio. €.     

Bijou Brigitte meldet Sonderdividende; (B+):

Ersten Berechnungen zufolge baute der Modeschmuckkonzern in 2025 den Gewinn vor Steuern auf 34,7 (33,2) Mio. € aus (Bericht: April). Der HV am 23. Juni soll eine Dividende von 6,00 (3,50) € je Aktie vorgeschlagen werden. Diese setzt sich aus 3,50 € Basis- und 2,50 € Sonderausschüttung zusammen.     

Bastei Lübbe passt Ausblick an; (B+):

Die Verlagsgruppe hat die Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) auf Basis der vorläufigen Berechnungen angepasst (Bericht: 14. Juli). Aufgrund eines schwächeren Q4 wird nun mit Erlösen zwischen 118 und 119 (bisher: 120–125) Mio. € gerechnet. Das Ebit soll sich zwischen 10 und 11 (zuvor: 14–16) Mio. € einfinden. 

Grammer startet schwächer; (B+):

Ersten Berechnungen zufolge verbuchte der Autozulieferer eine schwache Entwicklung in den Regionen Americas und APAC, was in den ersten 3 Monaten zu einem vorläufigen Umsatzrückgang auf 462,0 (487,4) Mio. € führte (Bericht: 29. April). Das operative Ebit gab auf 18,3 (23,9) Mio. € nach. Die Ziele für das Gesamtjahr wurden nochmals bestätigt (vgl. ES 14–15/26).  

Mediclin erholt sich weiter; (B):

Mit einem Umsatzanstieg auf 784,5 (748,8) Mio. € beendete der Klinikbetreiber das Geschäftsjahr 2025. Das Ebit fuhr auf 55,4 (53,5) Mio. € und der Nettogewinn auf 25,9 (24,9) Mio. € vor. Die Aktionäre sollen wieder eine Dividende erhalten. Der HV am 28. Mai werden 0,04 € je Aktie vorgeschlagen. Für 2026 stellt der Vorstand ein Erlöseplus von 3,5 bis 6,5 % und ein Ebit zwischen 57 und 72 Mio. € in Aussicht.