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Nokia gibt sich vorsichtig

Helsinki – Probleme in der Lieferkette und Gegenwind in Nordamerika haben beim finnischen Netzwerkausrüster im vergangenen Quartal nur für ein leichtes Umsatzplus gesorgt. Zwischen Juli und September stieg der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 2 % auf 5,4 Mrd. €. Das Plus verdanken die Finnen dabei vor allem einem starken Zuwachs in ihrem Netzwerkinfrastruktur-Segment sowie einem zweistelligen Wachstum bei den Cloud-Dienstleistungen. Unter dem Strich blieben 342 Mio. € Gewinn übrig, was 77 % mehr als noch vor einem Jahr sind. Die im Sommer angehobene Prognose bestätigte Konzernchef Pekka Lundmark. Er warnte aber, dass die Engpässe auf dem Halbleitermarkt die Einschätzung der Entwicklung im lfd. 4. Quartal sowie das kommende Jahr erschweren. Die Probleme in den Lieferketten könnten aber so weit reichen, dass die Marge 2022 nicht so stark steigen könnte wie erhofft.

Nokia gibt man dennoch derzeit nicht vorschnell aus der Hand; (B+). 

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