Zürich – Der negative Einfluss von Nachahmer-Präparaten der Konkurrenz hat beim Schweizer Pharmakonzern im 3. Quartal weiter nachgelassen. Zugleich profitierte Novartis von Produktivitätsverbesserungen und verdiente dadurch mehr als gedacht. Konzernchef Vasant Naramsinhan blickt nun optimistischer auf die Gewinnentwicklung in diesem Jahr als bisher.
Der Konzernerlös kletterte im Berichtszeitraum um 4 % auf gut 14,5 Mrd. $. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um 11 % auf gut 6,00 Mrd. $. Unter dem Strich brach der Gewinn allerdings auf 1,2 Mrd. $ ein nach 3,9 Mrd. $ im Vorjahr. Hier schlugen sich milliardenschwere Wertminderungen im Zusammenhang mit dem gescheiterten Produktkandidaten Del-Desiran nieder.
Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis soll im Gesamtjahr nun mindestens stagnieren oder im niedrigen einstelligen Prozentbereich steigen. Hier hatte Novartis bisher einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich prognostiziert.
Nach den Forschungsrückschlägen im Sommer gibt die Novartis-Aktie wieder Gas. Hier gibt man keine Stücke aus der Hand; (B+).