New York – Vor allem neue Medikamente sorgten bei Pfizer im ersten Jahresviertel für Schub, zudem profitierte das Unternehmen von positiven Währungseffekten. Der Umsatz kletterte in den ersten 3 Monaten bis Ende März um 5 % auf knapp 14,5 rd. $. Den gestiegenen Umsatz konnte der Konzern aber nicht in ein höheres Ergebnis ummünzen, auch weil zugleich die Verwaltungskosten und Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen. Der Konzerngewinn ging dadurch unter dem Strich um 9 % auf rd. 2,7 Mrd. $ zurück. Pfizer hatte lange unter einem Umsatzschwund gelitten, vor allem wegen der gesunkenen Nachfrage nach Covid-Medikamenten und -Impfungen. Chef Albert Bourla zeigt sich jedoch optimistisch, dass der Konzern diese Lücke füllen kann. „Wir sind stark ins Jahr 2026 gestartet, und das bestärkt unser Vertrauen, dass wir diese entscheidende Phase für Pfizer erfolgreich bewältigen werden“. Dabei hob Finanzvorstand David Denton insbesondere den Umsatzanstieg von mehr als einem Fünftel bei neu gelaunchten und übernommenen Arzneien hervor.
Noch wird die Neuaufstellung von Pfizer an der Börse verschmäht. Langfristig steckt hier jedoch nach wie vor aufholpotenzial in der Aktie; (A–).