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Porr steigert Gewinn

Wien – Der österreichische Baukonzern hat im 1. Halbjahr dank eines strikten Kostenmanagements und lukrativer Aufträge mehr verdient. Zwar ging der Umsatz insgesamt um 1,1 % auf 2,93 Mrd. € zurück. Porr begründete dies jedoch mit einem witterungsbedingt späten Start in die Bausaison durch einen langen Winter. Schneefall bis in den April habe vor allem den Hochbau gebremst. Das Ebit kletterte indes um 15,6 % auf 56,3 Mio. €. Unter dem Strich stand ein Konzernergebnis von 36,4 Mio. €, ein Plus von knapp 24 %. Porr profitierte dabei von gesunkenen Materialaufwendungen sowie von hochmargigen Projekten im deutschen Industriebau und rumänischen Straßenbau. 

Auf den weiteren Jahresverlauf blickt das Management unterdessen durchaus positiv. Konzernchef Karl-Heinz Strauss verwies etwa auf gut gefüllte Projektpipelines, insbesondere beim Infrastrukturausbau in Osteuropa sowie bei Sanierungen und im Industriebau in Deutschland. Für das Gesamtjahr bestätigte Porr die Prognose: Leistung und Umsatz sollen um 2 bis 4 % wachsen, die Ebit-Marge soll zwischen 3,2 und 3,3 % liegen.

Nach der Kurskorrektur dreht Porr gerade wieder auf. Der Wert werkelt zunächst weiter im Depot; (B+).