Wien – Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat im Rechtsstreit um die russische Rasperia einen Sieg eingefahren. Wie die österreichische Bank mitteilte, hat ihr das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien Schadenersatz in Höhe von rund 3,15 Mrd. € zugesprochen.
Das Urteil wird rechtskräftig, wenn Rasperia innerhalb von vier Wochen keine Rechtsmittel einlegt. Die RBI will dann bei der zuständigen Sanktionsbehörde einen Antrag auf Freigabe der österreichischen Vermögenswerte von Rasperia stellen. Diese sind derzeit eingefroren und bestehen aus 28,5 Mio. Strabag-Aktien plus Dividenden und Ausschüttungen.
RBI reizt dennoch derzeit nicht. Abwarten!