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Schaeffler senkt Mittelfristziele

Die schleppende Nachfrage nach Elektroautos belastet die mittelfristigen Aussichten von Schaeffler. Der Auto- und Industriezulieferer rechnet für 2028 inzwischen nur noch mit einem Umsatz von 24 bis 26 Mrd. €, nachdem bislang 27 bis 29 Mrd. € angepeilt wurden. Hauptgrund für die Anpassung ist die schwächere Entwicklung im Bereich E-Mobility. Hier erwartet der Konzern nun Erlöse von 6,25 bis 7,25 Mrd. €, statt der bisher in Aussicht gestellten 8,25 bis 9 Mrd. €. Die Sparte dürfte damit weiterhin Verluste schreiben, die bereinigte Ebit-Marge soll zwischen –4 und 0 % liegen.

Positiver entwickeln sich dagegen die klassischen Geschäftsfelder. Im Bereich Antriebskomponenten sowie insbesondere im Ersatzteilgeschäft rechnet Schaeffler mit einer besseren Profitabilität als bislang erwartet. Die entsprechenden Margen sollen jeweils rund 0,5 Prozentpunkte höher ausfallen.

Die reduzierten Mittelfristziele  von Schaeffler kamen am Aktienmarkt nicht gut an. Mit einem akt. Börsenwert von 6,70 Mrd. und einem KGV von 14,8 ist die Aktie dennoch deutlich unterbewertet; (A–).