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Schneider Electric bleibt auf Rekordkurs

Paris – Der französische Technologiekonzern hat das vergangene Jahr mit Rekordwerten abgeschlossen. Der Umsatz stieg 2022 um 18,2 % auf knapp 34,2 Mrd. €. Zum Wachstum trugen sowohl das Geschäft rund um das Energiemanagement als auch der Industrieautomation bei. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) stieg im vergangenen Jahr um rd. ein Fünftel auf 6 Mrd. €. Unter dem Strich verdiente Schneider Electric mit 3,5 Mrd. € zudem gut 9 % mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen profitierte dabei neben der robusten Nachfrage von Preiserhöhungen und Kostensenkungen. Dies glich die Belastungen im Zusammenhang mit dem Rückzug aus dem russischen Geschäft mehr als aus. Und auch für 2023 zeigte sich das Management für ein weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum optimistisch. So soll der Umsatz organisch um 9–11 % wachsen. Der bereinigte operative Gewinn soll entsprechend um 12 bis 16 % zulegen. Die Aktionäre können sich darüber hin- aus über eine 9 % höhere Dividende von 3,15 € je Aktie freuen. Wie bereits angekündigt, wird der Konzern die Ämter des Verwaltungsratschefs und des Vorstandsvorsitzenden trennen. Jean-Pascal Tricoire, der bislang beide Rollen innehatte, bleibt nun Verwaltungsratsvorsitzender. Konzernchef soll zum
4. Mai Peter Herweck werden.

Schneider Electric ist zurück auf der Erfolgsspur. Hier wagt man durchaus einen Nachkauf; (A–).