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Shell streicht Aktienrückkauf zusammen

London – Die wegen des Irankriegs stark gestiegenen Öl- und Gaspreise haben dem britischen Ölkonzern zu Beginn des Jahres einen Ergebnissprung beschert. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn zog im 1. Quartal auf 6,9 Mrd. $ an. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorquartal. Vor allem die Raffineriesparte und die Förderung konnten ihre Gewinnbeiträge deutlich steigern. Beim Aktienrückkauf tritt Shell im lfd. Quartal allerdings etwas auf die Bremse. Die Ausgaben sollen hier zunächst auf 3,0 Mrd. $ gesenkt werden, zuvor waren bis zu 3,5 Mrd. $ anvisiert. Die Investitionsausgaben für dieses Jahr plant der Konzern nun mit 24 bis 26 Mrd. $ ein, im Februar war noch von lediglich 20 bis 22 Mrd. $ die Rede. Hierin enthalten sind allerdings nun auch rund 4 Mrd. $ im Zusammenhang mit der Übernahme des kanadischen Unternehmens ARC Resources.

Auch wenn die Shell-Aktie derzeit unter den geopolitischen Unsicherheiten leidet, bleibt der Wert langfristig eine spannende Kaufoption; (A–).