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SoftBank überschreitet historische Marke

Tokio – Dank Beteiligungen in OpenAI ider ABB hat der japanische Investor sein Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) mehr als erfolgreich abschließen können. Finanzchef Yoshimitsu Goto wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte: bei den globalen Anlegern, die seit Jahren trotz Sorgen über eine KI-Blase und nun auch die Folgen des Irankriegs weiter auf KI wetten. „Wir konnten ein recht gutes Ergebnis erzielen“, so Goto. Er gestand zwar ein, dass SoftBanks Erfolg mehr denn je davon abhängt, ob der KI-Boom anhält oder eine Blase platzt.

Der Nettogewinn des Technologie-Investors stieg auf 5,003 (1,153) Bill. Yen (umgerechnet knapp 31,74 Mrd. $). Damit hat der Konzern als erstes japanisches Unternehmen die Marke von 5 Bill. Yen geknackt. Nachdem SoftBank während der Pandemie die Investitionen zurückgefahren hatte, will der Konzern in diesem Jahr umgerechnet 40 Mrd. $ in Firmen investieren. Knapp 30 Mrd. $ fließen dabei allein in OpenAI. 32 Mrd. $ hatten die Japaner bereits in den Pionier der boomenden Sprachmodelle gesteckt, weitere 10 Mrd. $ zum Auftakt des lfd. Geschäftsjahres im April. Der Rest der geplanten Investitionssumme von 20 Mrd. $ soll bis Oktober ausgezahlt werden.

SoftBank lässt man in aller Ruhe weiterlaufen; (B+).