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Leichtes Plus...

Schwache Vorgaben von der Wall Street

Nachdem der dt. Leitindex am Dienstag ins Minus drehte, zeigte sich der DAX zuletzt etwas stärker und verzeichnete leichte Kursgewinne. Die steigenden Fallzahlen weltweit sorgen dennoch weiterhin für gedrückte Stimmung. Auch an der Wall Street drehten die Leitindizes im gestrigen Handel ins Minus und der Dow Jones schloss 0,8 % leichter. Und auch die Technologiebörse Nasdaq büßte 0,9 % auf 13.786 Zähler ein. Angesichts der steigenden Neuinfektionszahlen in Indien drohen neue Restriktionen, welche die Ölpreise belasten. Die Rohölnachfrage könnte im wichtigen Abnehmerland Indien deutlich gedrückt werden, befürchten Experten.

Von starken Zahlen des Chip-Ausrüsters ASML profitierte zuletzt der Chip-Hersteller Infineon. Der Titel setzte sich zeitweise deutlich an die Spitze des DAX. Die Niederländer konnten im Q1 einen deutlichen Gewinnanstieg verbuchen. Netto kletterte das Ergebnis auf 1,33 Mrd. €. Im Vergleichszeitraum standen 391 Mio. € zu Buche. Auch der Umsatz legte um fast 80 % zu. 

Aareal Bank-Chef Hermann Merkens kehrt nicht zum Immobilienfinanzierer zurück. "Der für diesen Fall vorsorglich bereits forcierte Prozess der Nachfolgesuche befindet sich inzwischen in einem fortgeschrittenen Stadium", teilte die Bank mit. 

Beschleunigte Impfstoffforschungen haben die Auftragsbücher des Laborausstatters Sartorius in den ersten 3 Monaten deutlich gefüllt. Der Umsatz fuhr im Zuge dessen um 55 % vor. Das bereinigte Ebitda legte von 138 auf 264 Mio. € zu. 

Der Streaming-Gigant Netflix wuchs im abgelaufenen Quartal deutlich langsamer als noch im vergangenen Jahr. Angesichts weniger Film- und Serienhits legte die Zahl der Abonnenten in den ersten 3 Monaten lediglich um 4 Mio. auf 208 Mio. Nutzer zu. Damit verfehlte der Konzern die eigenen Erwartungen von 6 Mio. neuen Abonnenten.

Ersten Berechnungen zufolge hält der Online-Shopping-Boom beim Modehändler Zalando weiter an. Im ersten Jahresviertel legte der Umsatz demnach um 46 bis 48 % zu. Das Ebit wird zwischen 80 und 100 Mio. € anvisiert. Im Vergleichszeitraum verbuchte Zalando hier noch einen Verlust von knapp –99 Mio. €. 

Die Lockdown-Verlängerungen haben den Großhandelskonzern Metro dazu veranlasst, die ausgegebene Prognose nach unten zu korrigieren. Der SDAX-Konzern rechnet für das laufende Jahr mit einem Rückgang des Umsatzes von 3 bis 6 %. Bisher peilte der Vorstand Erlöse leicht unter dem Vorjahresniveau an. 

 

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