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Takkt

Ausblick hellt sich auf

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte nicht nur die Pandemie das Ebitda des Büromöbelhändlers belastet. Auch Einmaleffekte von insgesamt 8,6 Mio. € schmälerten das Ergebnis. Bei einem Umsatzrückgang um 12 % auf 1,07 Mrd. € sank das Ebitda insgesamt auf 92,6 (150,2) Mio. €. Unter dem Strich brach der Gewinn auf 37,2 (74,7) Mio. € ein. Immerhin konnte die Nettoverschuldung stark auf 75,4 (189,8) Mio. € reduziert werden. Takkt hatte bereits bekanntgegeben, dass der Hauptversammlung am 11. Mai eine Dividende von 1,10 € vorgeschlagen wird. Damit soll auch die Basisdividende von 0,55 €, die coronabedingt in 2020 ausgefallen war, nachgeholt werden. Für 2021 ist Takkt zuversichtlich und rechnet mit einem Ebitda von 100 bis 120 Mio. €, bei einem Umsatzplus von 7 bis 12 %. Mit dem Programm „Takkt 4.0“ definierte der Vorstand zudem seine Ziele bis 2025: So will man eine jährliche organische Umsatzsteigerung von um die 5 % erreichen. Auch das Ebitda soll nachhaltig steigen. Im Bereich „Omnichannel“ wird z.B.  eine Ebitda-Marge von um die 15 % anvisiert.

Takkt kann mit einer EK-Quote von 64,7 % und einer deutlich heruntergefahrenen Nettoverschuldung auf ein solides Finanzfundament bauen; (B+).

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