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TSMC plant erste Chipfabrik in Japan

Tokio – Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach Computerchips will der taiwanesische Hersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) für etwa 7 Mrd. $ eine neue Fabrik im japanischen Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu bauen. Die Regierung plane, die Investition bis zur Hälfte des Finanzvolumens zu subventionieren, heißt es. Für TSMC wäre es die erste Halbleiterfabrikation in Japan. In den Vereinigten Staaten baut das Unternehmen schon eine Fabrik in Arizona für 12 Mrd. $, die im 1. Quartal 2024 die Massenproduktion aufnehmen soll.

Im Februar hatte TSMC darüber hinaus den Bau eines Forschungszentrums in Ibaraki, einer Nachbarpräfektur von Tokio, angekündigt. Als Gegenleistung für die Subventions-Zahlungen verlangt die japanische Regierung derweil, dass Lieferungen an heimische Produzenten bevorzugt behandelt werden. Darüber hinaus soll sich der Elektronikgigant Sony ebenfalls an der Finanzierung beteiligen – natürlich nicht ganz uneigennützig. Denn auch Sony wird sich Exklusivverträge mit TSMC gesichert haben.

TSMC muss aktuell zwar einen kleinen Kursknick verkraften. Doch Anleger geben nicht vorschnell Stücke aus der Hand; (B+).

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