Mailand – Die italienische Großbank will ihre Gewinne in den kommenden Jahren weiter nach oben treiben und Milliardensummen an ihre Aktionäre ausschütten. Bis zum Jahr 2028 soll der bereinigte Überschuss auf 13 Mrd. € klettern. Im vergangenen Jahr lagen die Gesamterlöse bei 24,54 (24,87) Mrd. €. Nach Steuern erzielte das Institut einen Gewinn von 10,58 (9,31) Mrd. €.
Bis 2030 will UniCredit zudem rd. 50 Mrd. € an die Investoren zurückgeben, kündigte Vorstandschef Andrea Orcel an. Grundlage sind steigende Gewinne und eine weiter verbesserte Kapitalbasis. Nach Angaben der Bank sollen künftig 80 % des Gewinns regulär an die Anteilseigner fließen – über eine Kombination aus Bardividenden und Aktienrückkäufen. Darüber hinaus will UniCredit jährlich prüfen, ob zusätzliches überschüssiges Kapital ausgeschüttet werden kann.
Vor allem die Aussicht auf die künftige Dividendenpolitik hat die Aktie der UniCredit zuletzt weiter beflügelt. Der Commerzbank-Großaktionär wandert nach wie vor ins konservative Banken-Depot; (A–).