Paris – Getragen von den Sparten Wasser und Energie sowie der Übernahme von Clean Earth konnte der Umwelttechnik-Spezialist das 1. Halbjahr mit einem stabilen Umsatz von 22,19 Mrd. € abschließen. Das Ebitda stieg um 5 % auf 3,55 Mrd. €. Der Konzerngewinn erreichte mit 837 Mio. € sogar ein Plus von knapp 10,4 %.
Im Juni 2026 schloss Veolia die Übernahme von Clean Earth ab. Die Transaktion im Volumen von 3 Mrd. $ verdoppelt das Geschäft mit der Behandlung gefährlicher Abfälle in den USA. Die Akquisition soll in den kommenden vier Jahren Synergien von 120 Mio. $ liefern. Auf Basis dieser Dynamik blickt Veolia positiv auf den weiteren Verlauf. Der Konzern peilt weiterhin ein organisches Ebitda-Wachstum von 5 bis 6 % (Vorjahr: 7,05 Mrd. €) an sowie einen Anstieg des Konzerngewinns von mindestens 8 % zu konstanten Wechselkursen (2026: 1,22 Mrd. €).
Auch wenn Veolia derzeit korrigiert, bleibt man hier langfristig investiert; (B+).