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Zinsanstieg bremst aus

DAX bleibt unter der 14.000er-Marke

Zu Handelsbeginn kletterte der dt. Leitindex auf über 14.000 Punkte, fiel zuletzt jedoch wieder leicht unter diese Marke zurück, das lag u.a. an den höheren Zinsen. Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) ist die Zahl der Aktionäre im Jahr 2020 auf den höchsten Stand seit 20 Jahren geklettert. Insgesamt besaßen 12,35 Mio. Menschen Aktien. Unterstützung erhält der DAX von der Wall Street, wo der Dow Jones erstmals die 32.000 Punkte-Marke übersprang. Insgesamt ging der Dow dann mit 31.961 Zählern aus dem Handel. Der S&P 500 verbesserte sich um 1,1 % und auch der Composite-Index der Technologiebörse konnte ein Plus von 1 % verzeichnen.

Die Aktien des Spielehändlers GameStop wurden zu Wochenmitte erneut vom Handel ausgesetzt, nachdem der Kurs zeitweise ein Plus von 104 % verzeichnete. Auch nachbörslich ging es zeitweise um 70 % bergauf. 

In den vergangenen drei Monaten konnte Nvidia einen Umsatzanstieg um 61 % verzeichnen. Vor allem eine hohe Nachfrage nach Technik für Rechenzentren und Grafikkarten trieb den Gewinn um 53 % auf 1,46 Mrd. $. 

Milliardenschwere Abschreibungen haben Bayer im Agrargeschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in Höhe von 10,5 Mrd. € eingebrockt. Zudem hat der Konzern angekündigt die Dividende auf 2,00 (2,80) € zu senken.

Europas größter Softwarehersteller SAP will seinen Aktionären eine um 0,27 € erhöhte Dividende ausschütten. Grund ist der 2020 erwirtschaftete Gewinn von 5,28 Mrd. € – ein Plus von 57 %. 

Der MDAX-Konzern Aixtron erfreute die Anleger mit der Aussicht auf einen Umsatz- und Ergebnissprung. Der LED- und Chipindustrieausrüster hat im vergangenen Jahr seinen Auftragseingang um 30 % auf rund 300 Mio. € gesteigert.

Der Abfüll- und Verpackungsanlagenhersteller Krones ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gesackt. Unter dem Strich stand ein Verlust in Höhe von –80 Mio. € in der Bilanz. Im Vorjahr wurde noch ein Plus von 9 Mio. € erwirtschaftet. Der Umsatz sackte um 16,1 % und der Auftragseingang um 19 % ab. 

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