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Visa übernimmt Fintech

New York – Der Kreditkartenkonzern will das schwedische Fintech-Startup Tink für 1,8 Mrd. € schlucken. Die Marke und das Managementteam von Tink wie auch der Hauptsitz Stockholm sollen beibehalten werden. Das 2012 in Schweden gegründete Fintech betreibt eine Open-Banking-Plattform, die Finanzunternehmen u.a. einfachen Zugang zu Finanzdaten ermöglicht. Die Institute nutzen die Informationen z.B. zur Risikobewertung oder zur Verifizierung. Es wird von mehr als 3.400 Banken und anderen Institutionen sowie von über 250 Mio. Kunden in ganz Europa genutzt. Visa war zu Jahresanfang mit der 5,3 Mrd. $ schweren Übernahme des US-Rivalen Plaid wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken der US-Regierung gescheitert.

Visa ist zurück in der Erfolgsspur. Hier gibt man keine Stücke aus der Hand; (B+).

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