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Vivendi verkauft Streaming-Anteil

Paris – Der französische Medienkonzern hat seine 7,1%ige Beteiligung an der Universal Music Group (UMG) an den von US-Investor Bill Ackman geführten Hedgefonds Pershing Square veräußert. Vivendi könnte weitere 2,9 % bis zum 9. September an den Fonds verkaufen, so die Vereinbarung. Der Preis der Transaktion belaufe sich auf 2,8 Mrd. $. Damit wird der Konzern, bei dem Künstler wie Taylor Swift, Billie Eilish, Drake und Lady Gaga unter Vertrag stehen, insgesamt mit 35 Mrd. $ bewertet. Universal und Ackman hatten den Milliardendeal schon Anfang Juni bekannt gegeben. Der Hedgefonds-Milliardär wollte ursprünglich 10 % von Universal über den Börsenmantel (Spac) Pershing Square Tontine Holdings (PSTH) erwerben. Dies wäre die bis dahin größte Übernahme einer solchen Börsenhülle gewesen. Doch da die US-Börsenaufsicht SEC Bedenken anmeldete, rollte er seinen milliardenschweren Deal neu auf. Die Aufsicht hatte die Sorge geäußert, dass das Vorgehen nicht den Regeln entsprechen könnte. Vivendi besaß zuletzt 80 % an Universal Music, der Rest befindet sich in den Händen eines vom chinesischen Technologiegiganten Tencent angeführten Konsortiums. Die Franzosen wollen rd. 60 % des Universal-Kapitals am 21. September an die Börse bringen.

Vivendi ist alles andere als ein „One-Hit-Wonder“; (B+).

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