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Vodafone-Deal im Behördenfokus

London – Die britischen Wettbewerbshüter nehmen die geplante Fusion von Vodafone mit dem britischen Ableger von Hutchinson, Three UK, unter die Lupe. Konkret soll eine vertiefte Prüfung des Deals eingeleitet werden, da die beiden Telekom-Unternehmen bislang keine Angebote gemacht hätten, Bedenken auszuräumen, heißt es von der Regierungsbehörde. Der im vergangenen Jahr angekündigte Zusammenschluss in Höhe von 19 Mrd. $ wird die Anzahl der Netzwerke von vier auf drei reduzieren und damit den Markt signifikant für Verbraucher beeinflussen – vor allem mit Blick auf die Preisgestaltung. Die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) hatte daher bereits vergangenen Monat erklärt, dass durch den Zusammenschluss die Gefahr bestehe, dass die Verbraucher schlechter gestellt würden. Die CMA forderte die Unternehmen daher auf, mit „sinnvollen Lösungen“ auf ihre Bedenken zu reagieren.

Vodafone hat derzeit etliche Baustellen abzuarbeiten. Hier bleibt man auf Abstand; (B–).