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Volle Auftragsbücher im GEA-Gepäck für 2022

Egal ob Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, überall waren die Maschinen des MDAX-Unternehmens in 2021 gefragt. So verbucht GEA mit rd. 2,8 (2,3) Mrd. € einen neuen Rekord beim Auftragsbestand. Bei Konzernerlösen von 4,7 (4,6) Mrd. € legte das Ebitda von Restrukturierungsaufwand um 17,3 % auf 624,8 Mio. € zu. Noch deutlicher fiel der Zuwachs bei Nettogewinn auf 305  (96,8) Mio. € aus. Den Aktionären will man deshalb eine Dividende von 0,90 (0,85) € zahlen (HV: 28.04.).

Auch GEA gibt sich jedoch vor dem Hintergrund des Krisenherdes Russland/Ukraine für das lfd. Geschäftsjahr vorsichtig. Zwar seinen Lieferkettenprobleme und die Krise in der Ukraine durchaus berücksichtigt, doch ließen sich die Auswirkungen der indirekten Kriegsfolgen wie steigende Energiekosten nur schwer abschätzen, teilte GEA mit. So kalkuliert der Vorstand zunächst mit einem Umsatzplus von 5 %. Das Ebitda wird in der Bandbreite von 630 bis 690 Mio. € erwartet.

Der GEA-Ausblick erscheint trotz der geopolitischen Spannungen sehr konservativ. Mittelfristig sind die Aussichten für den Anlagenbauer unvermindert gut; (A–).