Angesichts des schwächelnden US-Geschäfts macht der Baumaschinenhersteller bei der Prognose Abstriche. So wird inzwischen mit Erlösen von 2,15 bis 2,25 (zuvor 2,10 bis 2,30) Mrd. € gerechnet. Die anvisierte Gewinnmarge liegt nun in der Bandbreite von 6,5 bis 6,8 %. Bislang war Wacker Neuson von 6,5 bis 7,5 % ausgegangen. Im Vorjahr waren 2,2 Mrd. € umgesetzt und eine operative Marge von 5,5 % erzielt worden.
Im Sommerquartal legten die Erlöse um 6 % auf 550,3 Mio. € zu. Der Betriebsgewinn schnellte um 67 % auf 41,3 Mio. €. Das Periodenergebnis wurde hierbei auf 26,7 (9,7) Mio. € angekurbelt. Im Q3 hat sich die Dynamik zwar verbessert, konnte den schwachen Jahresstart aber trotz Kosteneinsparungen nicht ausgleichen.
Die zukunftsorientierte Strategie 2030 positioniert Wacker Neuson klar als starken Akteur im Baumaschinenmarkt, daran ändert auch die angepasste Prognose nichts; (A–).