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Währungseffekte lasten auf Givaudan

Zürich – Der Aromen- und Duftstoff-Hersteller hat im 1.Quartal wegen ungünstiger Währungskurse einen Umsatzrückgang verbucht. Organisch legte der Erlös zwar leicht zu, doch dies verdankte der Konzern allein dem Duftstoffsegment. Das Geschäft mit Aromen ging leicht zurück.
Der Erlös sank insgesamt im Jahresvergleich um 5,2 % auf 1,88 Mrd. CHF. Bereinigt um Währungs- und Übernahmeeffekte stieg er hingegen um 2,8 %. Bereits im Schlussquartal 2025 war Givaudans Umsatz mit einem Plus von 3,2 % unter die mittelfristig angestrebte Zielspanne von 4 bis 6 % gefallen.

Im Aromengeschäft ging der Umsatz im 1. Quartal auf vergleichbarer Basis um 0,4 % zurück. Das Segment Duftstoffe legte aus eigener Kraft um 5,9 % zu. Das Unternehmen schrieb von einem Umfeld mit anhaltender geopolitischer Volatilität und herausfordernden Bedingungen in bestimmten Endmärkten. Wie üblich veröffentlichte das Unternehmen zum 1. Quartal keine Gewinnzahlen.
Angesichts höherer Einkaufskosten im laufenden Jahr will der Konzern seine Preise erhöhen, um den Kostenanstieg nach eigenen Angaben vollständig auszugleichen.
Der neue Konzernchef Christian Stammkoetter zeigte sich trotz der schwierigeren Entwicklung zufrieden mit dem Jahresstart. Zudem betonte er die hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr. Da hatte Givaudan den Umsatz organisch um 7,4 % gesteigert.

Derweil hält der Manager an seinem Ziel fest, den Erlös in den Jahren 2026 bis 2030 organisch um 4 bis 6 % pro Jahr zu steigern. Dabei handle es sich um einen Durchschnittswert. Schwächere Jahre sollen durch stärkere Wachstumsperioden ausgeglichen werden.

Nach deutlichen Kursverlusten versucht sich Givaudan derzeit an einer ersten vorsichtigen Erholung. Allerdings ist der Wert nach wie vor kein Schnäppchen; (B).