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Warner Bros. mit Verlust

New York – Mit einem Umsatzrückgang von 11 % auf 8,7 Mrd. $ beendet Warner Bros. das 2. Quartal. Begründet hat der Konzern die Entwicklung mit einem schwachen Kinogeschäft und geringeren Werbeumsätzen wegen fehlender NBA-Basketballspiele. Die Einnahmen des Filmstudios brachen um 39 % ein, da Filme wie "Mortal Kombat II" und "Supergirl" nicht an den Erfolg der Vorjahres-Blockbuster "A Minecraft Movie" und "Sinners" anknüpfen konnten. Für die 2. Jahreshälfte setzt der Konzern jedoch auf zugkräftige Titel wie "Digger" und "Dune: Part Three", die das Kinogeschäft ankurbeln sollen. Sonderbelastungen ließen zudem den auf die Aktionäre entfallenden Gewinn auf 149 Mio. (1,6 Mrd.) $ einbrechen. Warner teilte mit, das abgelaufene Quartal sei mit 1,1 Mrd. $ belastet worden. Diese setzten sich aus akquisitionsbedingten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte vor Steuern, einer Aufwertung des Fair Value von Inhalten und Restrukturierungskosten zusammen. Warner soll in einem 110 Mrd. $ schweren Deal vom Konkurrenten Paramount übernommen werden, was unter anderem von der britischen Wettbewerbsbehörde CMA noch geprüft wird. In den USA müssen die Gerichte entscheiden, da Kalifornien und elf weitere Bundesstaaten die Fusion aus Kartellgründen blockieren wollen. Die Vorstandschefs beider Unternehmen zeigten sich zuversichtlich, dass der Deal abgeschlossen werde.

Die Übernahme durch Paramount entwickelt sich zu einer Geduldsprobe. Hier beobachtet man die Entwicklung vom Seitenrand; (B).