Oslo – Yara ist zurück auf Wachstumskurs: Die Preise für Dünger sind stabil und könnten noch weiter steigen. In Europa haben die Einführung der CO₂‑Importsteuer und der Wegfall der Düngerimporte aus Russland die Notierungen beflügelt. All dies sorgte im Geschäftsjahr 2025 nicht nur für einen Umsatzanstieg auf 15,72 (13,93) Mrd. $, auch das Ebitda konnte deutlich auf 2,75 (1,89) Mrd. $ gesteigert werden. Nach Steuern legte der Gewinn sogar auf auf 1,37 Mrd. $ zu, nach gerade einmal gut 15 Mio. $ im Vorjahreszeitraum.
Die positive Entwicklung führt Yara auch auf höhere Liefermengen, eine gesteigerte Produktion und eine Senkung der Fixkosten und Investitionsausgaben zurück. Insgesamt produzierte Yara im Berichtsjahr rund 19,98 Mio. t Düngemittel und steigerte das Produktionsvolumen um etwa 1,5 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2024. „Wir haben intensiv daran gearbeitet, unsere Kostensenkungsziele zu erreichen und unseren strategischen Fokus zu schärfen, um die Rendite zu steigern“, betonte CEO Svein Tore Holsether. Für die Zukunft hat sich das Unternehmen ehrgeizige Ziele gesetzt: So soll das Ebitda bis Ende 2027 um 200 Mio. $ und bis Ende 2030 um 350 Mio. $ verbessert werden.
Yara hat die schwierige Marktlage bereits hinter sich gelassen. Dass angesichts der Kurs-Rally hier nun erste Gewinne abgesichert werden, dürfte ebenfalls nicht überraschen. Wer hier auf eine erneut reiche Ernte spekuliert, nutzt die Korrektur zum Einstieg; (A–).