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Encavis

kleine Flaute

Auf der einen Seite profitierte Encavis von weiteren Übernahmen und neu eröffneten Parks mit Wind- und Solaranlagen. Auf der anderen Seite spielte das Wetter in dem Jahresviertel nicht so gut mit wie im Vorjahr. Zwar blieb der Umsatz mit 79,5 Mio. € nahezu konstant, allerdings verlor das Ebitda um 11 % auf 61,8 Mio. €. Der Nettogewinn wurde mit 5,7 Mio. € ausgewiesen, nach einem Verlust von –7,8 Mio. €. Im Vorjahreszeitraum hatte jedoch ein Zehnjahresvertrag zur Stromlieferung an Amazon das Nettoergebnis bilanzregulatorisch mit einem hohen Million-€-Betrag belastet.

Auf 9-Monatssicht kletterte der Umsatz um 5 % auf 234,3 Mio. € bei einem Ebitda-Rückgang um 2,5 % auf 181 Mio. €. Für 2020 insgesamt wird mit Erlösen von mehr als 280 (274) Mio. € sowie einem Ebitda von mehr als 220 (211) Mio. € gerechnet. Für 2021 stellt Finanzchef Christoph Husmann bereits zusätzliche Umsätze aus zwei spanischen Solar-Großkraftwerken in Aussicht.

Bei Encavis wird sich das Gewinnrad bald noch schneller drehen und bei der Aktie für noch stärkeren Rückenwind sorgen; (A–).

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