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FMC infiziert

Die Dialysetochter des Gesundheitskonzerns Fresenius leidet unter den Coronaauswirkungen. An der Prognose für das Gesamtjahr wird jedoch festgehalten.

 

Bei einem Erlöserücksetzer um 6 % auf 4,21 Mrd. € gab das operative Ergebnis von Fresenius Medical Care im Auftaktquartal um 15 % auf 474 Mio. € nach. Nach Steuern und Anteilen Dritter blieb ein Gewinn von 249 (283) Mio. € übrig. Im Gesamtjahr 2021 rechnet FMC unverändert mit einem Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Beim Konzernergebnis wird mit einem Rückgang im hohen Zehner- bis mittleren Zwanziger-Prozentbereich kalkuliert. Ursächlich dafür ist in erster Linie eine erhöhte COVID-19-Sterblichkeit bei Dialysepatienten und damit einhergehend weniger Behandlungen. Zudem belasten zusätzliche Kosten für Sicherheitsmaßnahmen für Patienten und Mitarbeiter im Zusammenhang mit Corona.

Die Pandemie setzt FMC ohne Frage zu, doch der Dialyse-Spezialist wird Post-Corona wieder genesen; (A–).

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